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Wor(l)dcast: Im Ohr

8. Februar 2006

Es ist an der Zeit, eine weitere Rubrik in den Wor(l)dcast einzuführen: Im Ohr.

Jeder kann seine derzeitigen Lieblingssongs veröffentlichen, aber wer ist manns oder auch fraus genug, sich mit den heimlichen akkustischen Invasoren unseres Alltags auseinander zu setzen – den Ohrwürmern? Diese zwischen Dusche und Toast im Vorübergehen aufgeschnappten Tonfolgen, die sich gnadenlos und ohne unser Zutun für längere Zeit im Wurzelwerk der Synapsen festbeissen, um uns von dort zu quälen, sind meist meilenweit von unseren bevorzugten Liedgut entfernt. Nicht desto trotz begleiten uns viele von ihnen den ganzen Tag, ohne dass eine ernsthafte Chance der Gegenwehr vorhanden wäre.

Unter dem Motto “Im Ohr” werden in Zukunft diese tonalen Entgleisungen registriert und katalogisiert. Damit alles seine Ordnung hat, werden sie von den Autoren u. U. auf das betreffenden Datum zurück datiert. Scrollen könnte sich also lohnen. (Und wer nichts findet, konsumiert derweil die anderen Posts)

Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die erwähnten Interpreten samt ihrer musikalischen Auswürfe nicht in allen Fällen den tatsächlichen Musikgeschmack des Autors wiederspiegeln. Des weiteren übernimmt der Wor(l)dcast keine Garantie, wenn sich beim Lesen von “Im Ohr” weitere Ohrwürmer epidemisch verbreiten. Konsum auf eigene Gefahr. Danke für das Verständnis.

2 Kommentare

  1. tonale Entgleisungen..
    hm, das erinnert mich an “22 Gleise später” von Muff Potter:
    “wir verlassen diese Gleise, unseren Wwg auf unsere Weise, du auf deine, ich auf meine, wir verlassen diese Gleise, unseren WEg auf unsere WEise, unser Ziel scheint auf der Reise”

    Nebenbei: Kennt ihr das Buch “Wie Musik im Kopf entsteht?”;)
    Ein Buch über das was, wie und warum der Musik u.a. auch warum wir Ohrwürmer hilflos ausgeliefert sein können.


  2. kennen ja – gelesen noch nicht… da ich den ganzen tag von musik umgeben bin, hielt ich mich immer für abgehärtet. wenn man mal genauer drüber nachdenkt, ist aber eher das gegenteil der fall. was sagt das buch darüber? ;)



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